Computer-Viren

Wie verbreiten sich Computer-Viren?

Das sind Schad-Programme, die sich selbständig reproduzieren und auf die unterschiedlichsten Arten auf jeden Rechner gelangen können, so z.B. über eine "infizierte" Diskette oder über das Internet.
Meistens verbreiten sich Viren über Email-Anhänge, die vor allem in der doch unsichereren Standardkonfiguration der Mailprogramme "Outlook" und "Outlook Express" bereits automatisch geöffnet werden können. Sobald dieser Virus dann auf dem Rechner ausgeführt wird verschickt er automatisch eine Kopie von sich selbst an die im Adressbuch aufgeführten Adressen.



Würmer benötigen keine Email, sie gelangen über offene Ports auf unseren Computer. Diese kann man jedoch mit einer Firewall blockieren.

Es ist unerlässlich, immer die neuesten Sicherheits-Updates für das Betriebssystem und die Internetprogramme zu installieren. Nur so kann man bekannte Sicherheitslücken, die von neuen Viren und Würmern genutzt werden könnten, schließen!


Welche Schäden können Viren anrichten?
Viren können unterschiedliche Schäden hervorrufen. Vergleichsweise harmlos sind die, die nur eine bestimmte "Gruß"-Botschaft auf dem Rechner hinterlassen. Häufiger sind jedoch die, die sowohl die Software als auch die auf dem Rechner gespeicherten Daten schädigen. Dabei könnte auch die "Privatsphäre" bedroht werden durch Viren, die mehr oder weniger wahllos Daten auf der Festplatte sammeln und an Adressen im Adressbuch verschicken.


Wie kann man sich vor Viren schützen?
Ganz wichtig: Niemals einen Email-Anhang öffnen dessen Absender oder Betreffszeile kurios oder fraglich erscheint. Da sich die Viren ja aber auch mit Hilfe der Adressbücher automatisch verbreiten können, sollte man ebenfalls bei bekannten Absendern vorsichtig sein!
Hilfreich gegen Viren sind auf jedenfall Virenscanner. Ob Sie sich Dateien von einer Diskette kopieren, eine Datei aus dem Internet herunterladen oder sich einen Email-Anhang ansehen möchten, zuerst sollten Sie die betreffende Datei immer mit einem Virenscanner checken. Viele Virenscanner laufen ständig im Hintergrund und machen Meldung sobald sie eine Datei, die gerade aus dem Internet geladen wird, als einen Virus identifiziert. Der Virus wird in Quarantäne gestellt und entweder sofort oder auf Anfrage entfernt. Ein Virenscanner ist jedoch nur so gut, wie seine Virenerkennungsdatei. Damit diese immer auf dem neuesten Stand bleibt, sollte man den Virenscanner am besten wöchentlich updaten. Die meisten Virenscanner verfügen über eine eigene Update-Funktion, die automatisch nach neuen Updates auf der Hersteller-Seite sucht und diese gegebenenfalls herunterlädt und installiert.